Ochaya

Gesundheit und Tee

Eisai schrieb ein Buch mit dem Titel How tea benefits our health (Kissa Yojo Ki). Darin erläuterte er verschiedene medizinische Wirkungen von Grüntee und ermutigte die Menschen, diesen täglich zu trinken. Das Resultat war, dass die Kultur des Teetrinkens sich von Aristokraten und Mönche über Samurais verbreitete. In der Muromachi Ära entwickelte sich das Teetrinken in eine Zeremonie, bekannt als Chado.

Längst hat auch die moderne medizinische Forschung den grünen Tee entdeckt – wegen seines hohen Gehalts unzähliger sekundärer Pflanzenstoffe, etwa der Polyphenole. Grüner Tee soll zum Beispiel vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, bei chronischen Darmentzündungen helfen und Multiple-Sklerose-Patienten Erleichterung verschaffen. Die grüne Kostbarkeit soll sogar die Bildung der für Alzheimer typischen Eiweißablagerungen im Gehirn verhindern helfen, beziehungsweise umkehren. Das haben Forscher am Berliner Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin herausgefunden.

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